München Sicherheit in Fußballstadien - Vereine sollen zahlen

20 Hochrisiko-Fußballspiele hat die bayerische Polizei in der Saison 2018/2019 mit insgesamt 6.000 Einsatzkräften abgesichert. Foto: dpa

Im Vorfeld Treffens des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) mit Vertretern der bayerischen Bundesliga-Fußballvereine an diesem Dienstag hat der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Rainer Nachtigall eine Kostenbeteiligung der Vereine für die Sicherheitsmaßnahmen angemahnt.

Wenigstens für den hohen Aufwand zur Absicherung von so genannten "Hochrisiko-Fußballspielen" sollte die Deutsche Fußball Liga (DFL) zur Kasse gebeten werden, erklärte Nachtigall am Montag in München.

In der Saison 2018/2019 habe die bayerische Polizei 20 "Hochrisiko-Fußballspiele" der drei Ligen mit jeweils etwa 6.000 Einsatzkräften abgesichert, erklärte Nachtigall am Montag in München. Würde Bayern nach dem Vorbild Bremens Gebühren für die erhöhten Polizeikosten bei diesen Spielen verlangen, könnten mindestens 4,5 Millionen Euro für den Mehraufwand in der vergangenen Saison eingefordert werden.Diesen Betrag lasse sich Bayern auf Kosten der Steuerzahler jährlich "durch die Lappen" gehen, so der DPolG-Vorsitzende. Interessant wäre auch, so Nachtigall, was der Bayerische Oberste Rechnungshof zu einem Verzicht des Freistaats auf diese Einnahmen sage.

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