München Freistunde zu Besuch in der Staatskanzlei

Gruppenbild mit Staatsminister: die teilnehmenden Schüler und Lehrer des Freistunde-Quiz mit Dr. Florian Herrmann (Mitte) und der Freistunde-Redaktion. Foto: Bayerische Staatskanzlei

Wir haben die Staatskanzlei besucht. Zusammen mit den Schülern und Lehrern, die am Freistunde-Quiz teilgenommen haben, sind wir nach München eingeladen worden. Das haben wir dort gemacht.

In welchem Land liegt Wallonien? Wer ist aktueller Fußball-Europameister? Und mit wie vielen verschiedenwertigen Eurobanknoten kann man zahlen? Ob das wohl der Bayerische Europaminister, Dr. Florian Herrmann, gewusst hätte? Egal, die Teilnehmer des Freistunde-Quiz wussten es. Das Quiz veranstaltete die Freistunde-Redaktion Anfang April zum Thema Europa und Florian Herrmann war dabei unser Schirmherr. Er ist nicht nur Bayerischer Staatsminister für Europa, sondern auch noch für den Bund und die Medien. Und er leitet die Bayerische Staatskanzlei.

In seiner Videobotschaft lud er alle Teams und die Redaktion Freistunde in die Staatskanzlei ein. Um mit ihm über Europa zu diskutieren und Fragen zu beantworten.

Sein Versprechen löste Florian Herrmann am Montag, den 8. Juli, ein. Mit rund 35 Schülern und Lehrern – zwei Schulen konnten leider nicht dabei sein – fuhr Freistunde nach München. Eine Dreiviertelstunde nahm sich der Staatsminister Zeit für die zahlreichen Fragen. Danach folgte eine Führung durch die Staatskanzlei.

 

Sechs Fragen an den Staatsminister

Vor der Europawahl versprachen viele Politiker ein kostenloses Interrail-Ticket für alle zum 18. Geburtstag. Wird das nun umgesetzt?

Dr. Florian Herrmann: Ich bin gespannt, ob es auf der Agenda der Kommission steht. Aber ich gehe davon aus, dass es kommt.

 

Ist ihr Beruf stressig? Was machen Sie den ganzen Tag?

Es geht nicht von 8 bis 16 Uhr, sondern eher von 8 bis 16 und von 16 bis 22 Uhr. Bei Politikern ist die Vermischung von Privatem und Beruflichem sehr stark. Mein Beruf ist anstrengend, aber er macht Spaß. Er ist sehr abwechslungsreich. Ich bekomme viele Einblicke und kann viel gestalten.

 

Wie stehen Sie dazu, Cannabis zu legalisieren?

Da bin ich sehr skeptisch, das lehne ich ab. Für eine medizinische Anwendung ist es sinnvoll, ansonsten nicht. Das Leben sollte so drogenfrei wie möglich sein.

 

Was halten Sie von einer Herabsenkung des Wahlalters auf 16 Jahre?

Ich halte es für sinnvoll, die Volljährigkeit mit dem Wahlalter zu verknüpfen, unabhängig bei welcher Wahl. Volljährigkeit bedeutet volle Verantwortung.

 

Bayern hat ein Büro in Brüssel. Wie wird Bayern da wahrgenommen?

Gute Lage, guter Ruf. Jeder, der im Parlament zu tun hat, sieht die Bayerische Vertretung. Wir sind verglichen zu anderen Mitgliedsländern der EU groß und wirtschaftlich relevant. Die Vertretung in Brüssel ist ein wichtiger Austauschort. Diesen Ruf wollen wir für unsere Interessen einsetzen und einen Nutzen daraus ziehen. Auch weltweit wird Bayern positiv wahrgenommen.

 

Finden Sie es positiv oder negativ, dass nun Markus Söder und nicht mehr Horst Seehofer Ministerpräsident ist?

Manchmal braucht es einen politischen Generationswechsel. Der ist jetzt abgeschlossen.

 

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