Moosthenning Qualmpulver und Starklichtfackeln

Mächtig viel Qualm lockte schnell Schaulustige an. Foto: ka

Der Laie könnte glauben, eine Feuerwehrübung sei einfach vorzubereiten: Man zündet etwas an und dann wird es gelöscht. Weit gefehlt. Wir sind schließlich in Deutschland, da gibt es für wirklich alles eine Vorschrift. Deshalb muss eine Sprengmeisterausbildung haben, wer für die gute Sache "zündeln" will.

Michael Böck, ehrenamtlicher Zugführer bei der Freiwilligen Feuerwehr Moosburg, ist im "wirklichen Leben" Berufsfeuerwehrmann bei der Branddirektion München, seit 34 Jahren aktiv im Einsatzdienst. Er führt einen Einsatzzug, zu seinem Aufgabenbereich gehört die Feuerwehr-Fahrzeugtechnik. Damit nicht genug, ist er Feuerwehrtaucher und bildet Rettungstaucher aus. Und er hat das Zertifikat "Sprengmeister", ist in Sachen Pyrotechnik bestens geschult. "Das ist wichtig, um Einsätze wie den heute angenommenen Kellerbrand mit Personen in Gefahr so originaltreu wie möglich zu gestalten", erzählte er am Montag. Die Handhabung von Pyrotechnik erfordert nämlich, Umwelt- und Gebäudeschutz zu wahren. Einfach einen Strohballen im Keller anzünden und dann mit dem Schlauch draufhalten ? Unmöglich, denn danach wäre jeder einzelne Ziegel Brandschutt und als solcher nur als Gefahrgut zu entsorgen - eine sehr teure Angelegenheit für den Hausbesitzer.

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