Monika Gruber ist jetzt ein halbes Jahrhundert jung - im Interview mit unserer Redaktion spricht die Star-Kabarettistin und Schauspielerin über ihren K(r)ampf mit dem Älterwerden.

Diese Frau ist ein Phänomen - und viel mehr als die beliebteste Kabarettistin Bayerns: Monika Gruber ("Wahnsinn", "München 7") schafft es wie kaum eine andere, wirklich alle Geschlechter und Generationen zu vereinen. Die Moni finden alle toll, cool und vor allem: saukomisch. Wenn es Tickets für ihre Tour gibt, bricht der Server in Sekunden zusammen. Schreibt sie ein Buch über die Krise ("Und erlöse uns von den Blöden"), schießt es sofort in den Bestsellerlisten auf Platz eins.

Selbst wenn sie ihr eigenes Lifestyle-Unternehmen gründet und dort Prosecco-Krüger und Toilettenpapier-Ohrringe online verkauft, sind die Sachen schnell ausverkauft. Es könnte also alles kaum besser laufen für die Multi-Moni, die auf einem Bauernhof in Tittenkofen aufgewachsen ist und heute in Erding wohnt. Und jetzt ist da diese Zahl um die Ecke gebogen, die kaum spurlos an jedem Menschen vorübergeht - ganz egal, wie doll aufgefüllt Bank- und Glückskonto sind: die 50. Heute wird die "Gruaberin", man kann's schwer glauben, ein halbes Jahrhundert jung. Ihr Humor mag alterslos sein, sie selbst ist es nicht (immer).

Frau Gruber, ist die 50 nur eine Zahl oder was machen diese beide Ziffern mit Ihnen?