Mit dem VfB Stuttgart zu Gast Al Ghaddioui freut sich auf seine Regensburg-Rückkehr

Hamadi Al Ghaddioui kehrt am Samstag mit dem VfB Stuttgart nach Regensburg zurück. Foto: imago

Nach einer starken Rückrunde für den SSV Jahn Regensburg ist Hamadi Al Ghaddioui im Sommer zum VfB Stuttgart gewechselt. Am Samstag kehrt er mit seiner neuen Mannschaft in die Oberpfalz zurück.

Hamadi Al Ghaddioui hat sich in der vergangenen Rückrunde in den Fokus gespielt. Neun seiner elf Tore hat der Stürmer in der zweiten Saisonhälfte für den SSV Jahn Regensburg erzielt. Die Folge: Der 28-Jährige hat auch größere Clubs auf sich aufmerksam gemacht und wechselte zum Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart. "Ich hatte eineinhalb schöne Jahre in Regensburg und habe mich dort super entwickelt", blickt er auf seine Zeit in der Oberpfalz zurück. Der VfB sei nun aber, sowohl was das Sportliche als auch den Verein angeht, "schon nochmal ein Sprung" für ihn.

In Stuttgart kam Al Ghaddioui bislang in fünf Liga- und einem Pokalspiel zum Einsatz, in beiden Wettbewerben gelang ihm ein Treffer. Seinen Start bezeichnet er allerdings als "nicht ideal, man erwartet immer mehr." Er sei auch immer selbstkritisch. "Es geht immer besser, es hätte aber auch schlechter laufen können."

Andere Art von Fußball

Der Angreifer musste sich bei den Schwaben auch auf eine andere Art des Fußballs einstellen. "Wie in Regensburg versuchen wir auch in Stuttgart, den Ball schnell zu erobern. Nach dem Ballgewinn versuchen wir aber, den Ball länger in unseren Reihen zu halten und uns die Chancen so zu erspielen." Ihm würden beide Spielsysteme liegen, er sei aber noch in einem Umstellungsprozess.

Einer von Al Ghaddiouis Sturmkollegen beim VfB ist der ehemalige Nationalspieler Mario Gomez. Von ihm könne er sich immer wieder Punkte abschauen, erzählt er. "Wenn man sieht, was er schon erreicht hat, dann ist es auch spannend zu hören, wenn er davon erzählt."

Nun geht es für Al Ghaddioui und den VfB am Samstag nach Regensburg. Auswärts haben die Schwaben bislang zweimal unentschieden gespielt, während alle drei Heimpartien gewonnen wurden. Einen wirklichen Grund dafür hat der Stürmer noch nicht ausgemacht. "Wir sind immer in der Favoritenrolle und man merkt, dass das Spiel für die Gegner immer ein Highlight ist", so ein Erklärungsansatz.

Das Problem mit dem Handyvertrag

Ein Highlight wird es sicherlich auch für den SSV Jahn. Der Kontakt zu ehemaligen Mitspielern sei noch nicht intensiv da. "Das ist ein bisschen bitter gelaufen. Genau als ich gewechselt bin, hat mein Handyvertrag geendet. Da ich jetzt nicht alle Kontakte habe, wurde im Vorfeld noch nicht viel hin und her geschrieben."

Den Jahn verfolgt Al Ghaddioui auch von außen weiterhin. "Ich denke, dass sie das gut machen", sagt er. Dass Mersad Selimbegovic neuer Cheftrainer geworden ist, findet er gut und auch die Abgänge im Team habe man gut aufgefangen. "Wenn man 5:0 in Wiesbaden gewinnt, dann ist das eine Ansage, dass es stimmt", sagt Al Ghaddioui.

Ob er am Samstag in der Startformation der Schwaben stehen wird, weiß Al Ghaddioui noch nicht. "Die Chancen sind jede Woche gleich", sagt er. Der Trainer verrate aber weder der Mannschaft noch der Öffentlichkeit im Vorfeld seine Pläne bezüglich Aufstellung. Worauf er sich besonders freut? "Auf die Mannschaft, auf die Leute drumrum, auf das Stadion. Eigentlich auf alles", sagt Al Ghaddioui. Sollte er gegen seinen Ex-Club ein Tor schießen, würde er auf einen Jubel übrigens verzichten.

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