Vergangene Woche wurde in Marklkofen (Landkreis Dingolfing-Landau) vor der Haustür eines 78-Jährigen gezündelt. Nun konnte die Polizei zwei Tatverdächtige festnehmen. 

Der Vorfall ereignete sich laut Polizei am 13. November, kurz nach Mitternacht. Ein 78-jähriger Mann bemerkte plötzlich, wie es vor seiner Haustür lichterloh brannte. Offensichtlich hatten unbekannte Täter seine Fußmatte mit Brandbeschleunigern angezündet. Das Feuer hatte auch bereits die Tür in Mitleidenschaft gezogen. Der 78-Jährige rief deswegen seinen Sohn (40) zu Hilfe. Gemeinsam gelang es ihnen, das Feuer zu löschen, bevor es auf die gesamte Wohnung übergreifen konnte. Trotzdem entstand an dem Haus ein Schaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Zudem wurde der 40-jährige Sohn beim Löschen leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. 

Bei ihren Ermittlungen stellte die Kripo Landshut fest, dass auch die Haustür mit Brandbeschleuniger entzündet wurde. Auch der Balkon war mit einer Flüssigkeit präpariert worden - diese hatte sich aber zum Glück nicht entzündet. Im Zuge der Ermittlungen gerieten schließlich ein 19-jähriger Reisbacher sowie ein 15-Jähriger aus Simbach bei Landau in den Fokus der Beamten. Die beiden Tatverdächtigen waren allerdings zwischenzeitlich von der Bildfläche verschwunden. Das führte dazu, dass mit einem Europäischen Haftbefehl über mehrere Tage intensiv nach ihnen gefahndet wurde. Am 15. November konnten die beiden schließlich im Bereich der ungarisch-kroatischen Grenze festgenommen werden. Die Überstellung nach Deutschland läuft momentan noch. Zu einem möglichen Tatmotiv können bislang noch keine Aussagen getroffen werden.