Bei feucht-kühlen Pflanzbedingungen legte vor wenigen Wochen die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) eine Versuchsfläche für das Projekt "Rußrindenkrankheit in Bayern" an. Dr. Peter Pröbstle, der Leiter der Landesanstalt, erläutert: "Wir wollen wissen, welche Baumarten in welchem Ausmaß von der Ahornrußrindenkrankheit befallen werden können."

Mit rund 15 verschiedenen Ahornarten sowie fünf weiteren gefährdeten Baumarten werden in den nächsten Jahren die jungen Bäume auf ihre Anfälligkeit gegenüber dem Erreger der Ahorn-Rußrindenerkrankung "Cryptostroma corticale" untersucht und bewertet.