Am Dienstag steht der Regensburger Klimaaktivist Simon Lachner in München vor Gericht. Lachner, der der Gruppe "Letzte Generation" angehört, muss sich ab 9 Uhr vor dem Amtsgericht München verantworten.

Es geht um den Vorwurf der Nötigung bei einer Protestaktion zum Thema "Essen Retten, Leben Retten" in München am 4. Februar dieses Jahres. Lachner kündigte in einer Pressemitteilung an, sich selbst zu verteidigen. Er hoffe auf einen Freispruch, "da in unserer Demokratie friedlicher und wichtiger Protest nicht durch Kriminalisierung unterbunden werden sollte".

Auch "ausgefallene Protestformen" wie Straßenblockaden seien "legitime Mittel in unserer Demokratie", schreibt Lachner weiter. Er hoffe, durch einen Freispruch Menschen zu bestärken, "für wichtige Themen wie die klimabedingte Zerstörung unserer Lebensgrundlage einzustehen und sich vielleicht der Letzten Generation anzuschließen".

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