Leitartikel Ende aller Ausstiegsträume

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (r.) kommt zu einem Treffen des Koalitionsausschusses in das Bundeskanzleramt. Am Sonntag fand dort ein Krisentreffen statt. Foto: Gregor Fischer/dpa

Es blieb bei einer Drohung. Mal wieder. Die neuen SPD-Chefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans hatten die Union wegen des Tabubruchs von Erfurt unter Druck gesetzt. Im Raume stand das Platzen der Regierung. Doch die große Koalition werkelt weiter, nachdem sich der politische Sturm der letzten Tage gelegt hat.

Esken und Walter-Borjans konnten die Möglichkeit nicht nutzen, die sich ihnen so plötzlich bot. Das lag vor allem am Agieren von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die ihr Regierungsbündnis retten wollte. Angela Merkel riss das Krisenmanagement an sich, als wäre sie noch Regierungschefin und Parteivorsitzende der CDU zugleich. Sie gab der SPD beim Nottreffen der GroKo-Führungsriege alles, was diese verlangte. Sie wollte verhindern, ...

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