Landshut Wurstsemmel wird Drogenkurier zum Verhängnis

Der Hunger wurde dem Angeklagten zum Verhängnis: Während der 22-Jährige sich vor der Abfahrt noch eine Wurstsemmel genehmigte, wurde er von einer Polizeistreife kontrolliert. Foto: Symbolfoto: Markus Scholz/dpa

Man könnte sagen, eine Wurstsemmel trägt Schuld daran, dass Kevin K. (Name geändert) am Dienstag von der ersten Strafkammer des Landgerichts wegen Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten verurteilt worden ist.

10,740 Kilo Marihuana hatten der 31-jährige Sachse und sein Kumpel Marcel M. im Auftrag eines libanesischen Clans auf einem Parkplatz am Echinger See in Empfang genommen. Doch anstatt sofort die Rückfahrt nach Magdeburg anzutreten, genehmigte sich der 22-jährige M. noch besagte Wurstsemmel. Lässig an die Mercedes-Limousine gelehnt, wirkte er auf die zufällig eintreffende Polizeistreife wie ein "mit Anzug verkleideter Türsteher" - Grund genug für die Beamten, die beiden Männer und ihr Fahrzeug genauer in Augenschein zu nehmen. Marcel M. muss nun wegen Beihilfe für drei Jahre hinter Gitter.

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