Der Bundesgerichtshof hat die Revision eines Mannes aus Pfeffenhausen verworfen. Nun muss der Angeklagte, der mit seinem SUV einen Jugendlichen überfuhr und ihn schwer verletzt liegen ließ, für fünf Jahre in Haft.

Der damals 17-Jährige ging am 12. Juni 2016 in den frühen Morgenstunden nach dem Besuch einer Geburtstagsfeier auf einer Nebenstraße von Obermünchen nach Haslau. Als sich eine Stunde später seine Freunde auf dem Nachhauseweg machen, fanden sie ihren Freund stark blutend auf der Straße liegend auf. Den Ermittlungen nach hat ihn ein Fahrzeug erfasst und zu Boden geschleudert. Mit schweren Kopfverletzungen kam er in ein Krankenhaus. Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier: "Angefahren und liegengelassen: Polizei klärt schweren Unfall auf".

Die Polizei fahndete mit Hochdruck nach dem flüchtigen Fahrer. Vier Tage nach dem Unfall konnten sie den 26-jährigen Täter ermitteln. Das Landgericht Landshut verurteilte ihn am 7. Dezember 2017 wegen Unfallflucht und versuchten Mordes zu fünf Jahren Haft. Der Bundesgerichtshof verwarf die Revision des Angeklagten mit Beschluss vom 4. Juli 2018. Das Urteil des Landgerichts ist somit rechtskräftig.