Da gibt es diesen Zorro, den Rächer der Würstelmänner, in H.C. Artmanns "Im Schatten der Burenwurst". Mit der Senfspritze appliziert er kurzerhand einem Kunden, der unterstellte, die dargebotene Burenwurst sei aus Rossfleisch, ein großes gelbes Z auf das Nadelstreifensakko. Grundsätzlich aber sollte man meinen, sind Würstelstände ein Ort der Idylle, deren Besuch alles andere als lebensgefährlich ist.

Auch Martin M.* dachte an nichts Böses, als er am Vormittag des 9. Februar seinen Nachbarn am Würstelstand bat, "please don't touch me". Dieser hatte ihn mehrmals angerempelt. Zuvor war er bereits durch leise Flüche und eine Alkoholfahne aufgefallen. Die Damen am Würstelstand hatten sich darüber hinaus über das "Schmatzen und Sabbern" des Unbekannten empört, wie M. vor dem Amtsgericht Landshut sagte.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 06. August 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 06. August 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.