Sie war mächtig sauer, die Leserin, die sich an die Stadtteilreporter gewandt hat: "Das hat nichts mehr mit Entenfüttern zu tun, das ist einfach Müllentsorgung und nichts anderes." Sie ist in der vergangenen Woche auf ein Paar aufmerksam geworden, das in der Flutmulde zwei randvolle Einkaufstüten mit altem Brot und Semmeln in die Pfettrach gekippt hat - und zwar nicht zerkleinert, sondern im Ganzen. Freilich gebe es immer wieder Leute, die Enten mit Brotkrumen fütterten: "Aber sowas wie heute habe ich noch nie gesehen." Ihre Bilder zeigen, wie die ganzen Semmeln die Pfettrach hinunter schwimmen - vorbei an den Enten, die sich nicht sonderlich für das Gebäck interessieren. "Die beiden wussten wohl nicht, dass Brot nicht gut ist für die Enten und auch nicht für das Ökosystem im Fluss."

"Das geht gar nicht", heißt es auf Anfrage der Stadtteilreporter von Seiten der Stadtverwaltung. Entgegen der landläufigen Meinung tut man ganz im Allgemeinen mit Entenfüttern weder Tieren noch Natur einen Gefallen. So fänden Wasservögel in der Natur ausreichend Nahrung, zudem sei Brot für sie schwer verdaulich, sagt Dieter Dort vom Fachbereich Naturschutz. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 25. September 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 25. September 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.