Landkreis Regensburg Breitbandversorgung nur theoretisch bei 100 Prozent

Der Kreisausschuss befasste sich am Montag unter anderem mit dem Breitbandausbau. Foto: picture alliance/dpa

Die Breitbandversorgung im Landkreis Regensburg liege bei 99,5 Prozent und somit herrsche faktisch Vollversorgung, sagte der Breitbandbeauftragte des Landkreises, Harald Hillebrand, am Montagnachmittag bei der Sitzung des Kreisausschusses im Landratsamt. Der Hemauer Bürgermeister Hans Pollinger hielt dagegen, dass dies zwar rechnerisch stimmen möge, in der Praxis aber nicht umgesetzt sei, weil es noch viel zu viele weiße Flecken auf der Landkrate gebe. Dies sei vor allem auf einen Ausbaustau bei der ausführenden Firma Telekom zurückzuführen.

Der Kreisausschuss traf sich erstmals seit dem Abschluss der Sanierung des alten Landratsamtes im dortigen ehemaligen kleinen Sitzungssaal. Der Breitbandbeauftragte Harald Hillebrand gab einen Sachstandsbericht zum Thema Breitband und Mobilfunkausbau. Demnach habe der Landkreis die Kommunen im Zuge der Breitbandförderung mit gut zwei Millionen Euro unterstützt, die wie beschlöossen an die Gemeinden ausbezahlt und "maximal ausgeschöpft" worden seien. Insgesamt seien im Landkreis bislang rund 35 Millionen Euro für den Breitbandausbau aufgewendet und mit den diversen Förderungen verrechnet worden. "15 Millionen Euro wurden zudem über eigenwirtschaftlichen Ausbau der Netzbetreiber verbaut", rechnete Hillebrand vor. Die geschätzten Gesamtinvestitionen beliefen sich somit auf rund 50 Millionen Euro.

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