Am 29. Dezember wurde in Schönberg im Landkreis Freyung-Grafenau ein toter Luchs aufgefunden worden. Mittlerweile steht fest: Das Tier wurde gezielt getötet und kam nicht durch einen Unfall ums Leben.

Wie berichtet wurde das Tier an der Kreisstraße FRG 47 zwischen Schönberg und Oberkreuzberg entdeckt. Darum ging die Polizei zunächst davon aus, dass der Luchs von einem Auto angefahren wurde und dann verendete. Allerdings wurde kein entsprechender Wildunfall gemeldet. Deswegen wurden die zuständigen Fachbehörden informiert und weitere Untersuchungen veranlassst. Das Ergebnis des Gutachtens liegt nun vor. Der Luchs kam demnach nicht bei einem Unfall, sondern durch menschliche Gewalt ums Leben. Die PI Grafenau hat deswegen Ermittlungen wegen Jagdwilderei und Verstößen gegen das Bundesjagdgesetzt und das Tierschutzgesetz eingeleitet.

Schon im vergangenen Mai waren im Lamer Winkel zwei Luchse von Menschenhand getötet und ihre Vorderpfoten abgetrennt worden. Trotz intensiver Ermittlungen fehlt auch in diesem Fall von dem oder den Tätern immer noch jede Spur.