Aerosole spielen bei der Infektion mit dem Coronavirus eine große Rolle. Gerade für den Schulunterricht ist die Luftqualität von entscheidender Bedeutung. In der kalten Jahreszeit und aufgrund baulicher Beschaffenheiten mancher Klassenzimmer ist regelmäßiges Lüften jedoch kaum oder gar nicht möglich. Luftreinigungsgeräte könnten hier Abhilfe schaffen. Mit einer jetzt gestarteten Studie möchte der Landkreis Freising zusammen mit der Hochschule München nun belastbare Zahlen ermitteln.

"Wie groß ist die Wirkung der Lüftungsanlagen? Welche Werte kommen unterm Strich wirklich heraus?" Diese Fragen möchte Landrat Helmut Petz anhand der Untersuchung vier unterschiedlicher Lüftungskonzepte von der Hochschule München - gemeinsam mit der TU München, der LMU München und dem Max-Planck-Institut - untersuchen lassen: die klassische Fensterlüftung, den Einsatz von mobilen Raumluftreinigern, die Verwendung von nachrüstbaren Lüftungssystemen sowie den Einsatz von raumlufttechnischen Anlagen.