Weil er mit Kokain gedealt haben soll, muss sich ein heute 47-Jähriger aus dem Landkreis Straubing-Bogen ab Montagvormittag vor dem Landgericht Regensburg verantworten. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten den Mann ins Visier genommen, nachdem er anscheinend einem verdeckten Ermittler der Polizei Kokain verkauft hatte.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 47-Jährigen unter anderem vor, Kokain an einen Mann in Aiterhofen verkauft zu haben. Bei einem weiteren Deal in Straßkirchen hatte der Mann aus dem Landkreis Straubing-Bogen offenbar Pech: Er ging einem verdeckten Ermittler der Polizei in die Falle. Um Beweis zu sammeln, hatte der Untergrund-Ermittler so getan, als wolle er noch mehr kaufen.

Bei dem angebahnten „Großeinkauf“ sollte es um Kokain im Gegenwert von etwa 50.000 Euro gehen. Die Bezugsquelle für den Stoff lag laut Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in den Niederlanden. Der Deal allerdings platzte, stattdessen klickten die Handschellen – die Staatsanwaltschaft wirft dem mutmaßlichen Dealer jetzt unter anderem unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vor.