Landgericht Landshut Wenn der neue Tellerwäscher den Chef angreift

Der Angeschuldigte soll sich ursprünglich als Tellerwäscher bei seinem späteren mutmaßlichen Opfer beworben haben. (Symbolbild) Foto: Collage idowa/Alex Hofford/Patrick Pleul

Weil er seinen künftigen Arbeitgeber mit einem Messer angegriffen und ausgeraubt haben soll, muss sich ein heute 25-jähriger Mann ab Mittwochvormittag vor dem Landgericht Landshut verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt ihm zur Last, dass er ein Treffen mit seinem zukünftigen Chef ausgenutzt haben soll, um ihn zu überfallen.

Der heute 25-jährige gebürtige Ungar hatte sich laut Staatsanwaltschaft bei einem Asia-Restaurant in München als Tellerwäscher beworben. Sein zukünftiger Chef hatte ihn mit zu seiner Arbeitsstelle, einem Erdinger Restaurant, mitgenommen, damit er einen Eindruck von seiner Arbeit bekommen sollte.

Als die beiden zurück zum Wohnhaus des mutmaßlichen Opfers fuhren und der potenzielle Arbeitgeber gerade sein Auto abgestellt hatte, griff der vermeintliche neue Tellerwäscher unvermittelt seinen Chef mit einem Messer an und brachte ihm mehrere Stiche bei. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatte es der Mann auf das Bargeld abgesehen, dass der andere dabei hatte - etwa 3.000 Euro in bar sollen in einer Tasche auf der Rückbank des Autos gelegen haben.

Zeugen wurden auf die Attacke aufmerksam und der mutmaßliche Täter ergriff die Flucht - nahm dabei allerdings die falsche Tasche mit. Statt des Geldes hatte er nur eine Sporttasche mit Hygieneartikeln in die Finger bekommen. Weil der Chef des Asia-Restaurants, in dem der junge Mann eigentlich hätte anfangen sollen, die Attacke nicht kommen sah, wirft die Staatsanwaltschaft dem heute 25-Jährigen versuchten Mord vor.

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