Landshut Vom Tellerwäscher zum Messerstecher

Der Angeklagte Feri F. arbeitete im China-Restaurant des Opfers als Tellerwäscher. Foto: Jan-Peter Kasper/dpa (Symbolfoto)

Geldtasche weckte Habgier: Zwölf Jahre Haft für 25-Jährigen wegen versuchten Mordes

Die Szene könnte einem Tarantino-Film entstammen: Zwei Männer in einem Auto. Auf der Rückbank zwei schwarze Taschen. In einer davon befinden sich rund 3000 Euro. Plötzlich verpasst der eine - mit auffälligen Gesichts-Tattoos - dem anderen - einem Chinesen - einen Faustschlag ins Gesicht und zieht ein Messer.

Nachdem er sein Opfer mindestens zehn Mal in Kopf, Hals und Oberkörper gestochen hat, schnappt er sich die Geldtasche. Auf der Flucht muss er jedoch feststellen, dass er die Sporttasche des Chinesen erwischt hat. Tatsächlich hat sich dies so zugetragen am 30. Dezember 2018 kurz vor Mitternacht auf dem Parkplatz einer Freisinger Schule. Der Gastronom Tao T. (Namen geändert) überlebte die Attacke schwer verletzt. Sein Tellerwäscher Feri F. wurde gestern von der als Schwurgericht tagenden ersten Strafkammer des Landgerichts wegen versuchten Mordes, versuchtem schwerem Raub und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt.

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