Überraschende Wende im Prozess um eine Messerstecherei 2013 in einer Diskothek in Dingolfing:

Weil man sich von den Aussagen weiterer Zeugen, die vor allem zu Geschehnissen nach der Tat Angaben machen sollten, keine weiteren Erkenntnisse versprach, wurde kurzfristig auf diese verzichtet. Und so stand nach der Beweisaufnahme am Dienstagnachmittag Aussage gegen Aussage. Objektive Beweismittel gab es nicht, so dass auch Staatsanwältin Franziska Smolka einen Freispruch für den Angeklagten beantragte. Die erste Strafkammer des Landgerichts folgte den Anträgen und sprach den 31-jährigen Landauer nach dem Rechtsprinzip im Zweifel für den Angeklagten vom Vorwurf des versuchten Totschlags frei.