Landesliga Mitte 7 Spiele, 7 Siege: Die Gründe für Donaustaufs Traumstart

Viel Grund zu jubeln hatten die Landesliga-Kicker des SV Donaustauf nach sieben Siegen in sieben Spielen. Foto: Fabian Roßmann

Der SV Donaustauf ist mit großen Ambitionen in die Saison gestartet. Bislang ist der Plan voll aufgegangen. Alle sieben bisherigen Spiele wurden gewonnen. Das Erfolgsrezept: gute Spieler und gute Arbeit.

Sieben Spiele, sieben Siege, dazu ein Torverhältnis von 24:1 – der SV Donaustauf hat einen Traumstart in die Saison in der Landesliga Mitte hingelegt. Die Oberpfälzer dominieren derzeit die Liga, haben bereits vier Punkte Vorsprung auf Rang zwei und fünf auf Platz drei. Am vergangenen Samstag setzte der SVD ein neuerliches Ausrufezeichen. Schon zur Pause führte man mit 6:0 gegen den 1. FC Bad Kötzting, was zugleich auch der Endstand war. Hätte man nicht zur Halbzeit zwei, drei Gänge zurückgeschaltet, das Spiel hätte noch deutlicher enden können.

„Meine Spieler waren richtig frisch und wollten unbedingt diesen Heimsieg, das hat man gemerkt“, sagte Donaustaufs Trainer Sepp Schuderer im Anschluss. Man habe das Aufbauspiel des Gegners sehr früh kontrolliert und ihn zu Fehlern gezwungen. Dazu wurden die Räume gut erkannt und genutzt. „Wir waren in jeder Position immer in Überzahl“, sagte Schuderer.

Der Trainer ist der Vater des Donaustaufer Erfolgs. Er kam vor der Saison vom TSV Kareth-Lappersdorf zu den ambitionierten „Staufern“. Sein Ziel von Anfang an: Ich will aufsteigen. „Alle sagen immer: ‚Schaun‘ mer mal‘. Diese ständige Jammerei, das kann ich nicht haben“, sagt Schuderer. „Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich aufsteigen will. Genau dafür bin ich ja nach Donaustauf gekommen. Ich bin lange genug im Geschäft, dass ich mir das auch zutraue. Und wenn ich das nicht schaffe, dann muss ich daheim bleiben.“

Gute Arbeit zahlt sich aus

Bislang läuft die Saison nach Maß. Die Gründe dafür? „Wir arbeiten von Woche zu Woche gut im Training. Aktuell haben wir einen Lauf. Aber es ist nicht so, dass das von heute auf morgen gelingt. Dafür musst du gut arbeiten, trainieren und auch viel kommunizieren“, erklärt Schuderer und fügt hinzu: „Hier sind wir auf einem guten Weg.“

Eine alte Weisheit sagt, dass im Erfolg oft die größten Fehler gemacht werden. Diese Gefahr sieht Schuderer in Donaustauf aber nicht. „Da passe ich schon auf, dass keiner nachlässt. Dafür bin ich als Trainer schließlich auch da.“ Hilfreich dafür dürfte auch der breite Kader Donaustaufs sein. „Wir haben auf jeder Position eine Konkurrenzsituation. Man merkt, dass für jeden Spieler Druck da ist.“ Entsprechend kann sich auch keiner auf den bisherigen Leistungen ausruhen. „Jeder tut alles dafür, dass er unter den ersten elf dabei ist. Das merkt man einfach auf dem Spielfeld“, ist Schuderer zufrieden mit der Einstellung und dem Einsatz seiner Mannschaft.

Viel Qualität und einige Ausnahmespieler

Dazu kommt, dass Donaustauf auch in der Spitze des Kaders über richtig viel Qualität verfügt. „Wir haben ein paar Ausnahmespieler in unserer Mannschaft“, sagt Schuderer. Er denkt dabei zum Beispiel an Abulai Calaban Dabo, Pedro Henrique Braz Figueirdeo oder auch Stürmer Nikola Vasilic, der alleine im Spiel gegen Bad Kötzting fünf Tore erzielte. „Nikola schießt jede Saison zwischen 20 und 30 Tore. Wer hat einen solchen Spieler schon in der Landesliga? Wir haben ihn zum Glück“, sagt der SVD-Coach.

Aktuell fehlen dem SVD sogar noch wichtige Kräfte. Stefan Alschinger war zuletzt gesperrt, Florian Gögl ist ebenso verletzt wie Danilo Gil Machado de Oliveira. Auch Matheus Jose Teodozo de Lima und Alexander Bucher fehlten im letzten Spiel gegen den FCK. Alles potenzielle Stammspieler. Bei diesen Aussichten dürfte der Konkurrenz Angst und Bange werden.

 
 

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