Erstmals hat die Theatergruppe des Gymnasiums am Donnerstagabend ein Stück per Video präsentiert. Keine Bühne. Keine Gäste in der Schulaula. "Ein Videotheater", wie es Kursleiter Wolfgang Plab benennt. "Oder...", merkt er grübelnd an. "Eigentlich gibt es keinen Namen dafür. Kein Theater. Kein Film. Irgendwas dazwischen." Die einzige Alternative zu "irgendwas dazwischen" wäre in diesem Jahr gewesen: gar nichts.

Mit "gar nichts" wollte sich Wolfgang Plab aber nicht zufrieden geben. Obgleich die Vorbereitungen im Wahlprofilfach "schwer von Corona gebeutelt" waren, wie er sagt. "Das Schultheater lebt ja von der Körperarbeit und vom Sprechen." Unversehens gab es aber ein Masken- und Abstandsgebot. "Das war einfach nicht echt. Die Proben sind diesmal komplett virtuell abgehalten worden."