Landau an der Isar Müssen Anleger um ihr Erspartes fürchten?

Noch tun die Geldinstitute alles, um ihre Kunden vor Negativzinsen zu schützen. Auf lange Sicht drohen diese in Zeiten niedriger Zinsen und schmelzender Renditen jedoch auch den privaten Sparern. Foto: Oliver Berg/dpa

Die EZB-Politik macht den Banken zu schaffen. Private Anleger schauen dann oftmals in die Röhre.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich Banken schon seit Jahren über die hohen Belastungen durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank beklagen. Doch nicht nur die Geldinstitute, auch private Anleger leiden unter den Auswirkungen. "Seit inzwischen sieben Jahren verlieren die deutschen Sparer an Vermögen", sagt Walter Strohmaier, Bundesobmann der Sparkassen. "Spareinlagen werfen schon lange keine oder kaum mehr Zinsen ab - die Inflation kommt noch hinzu." Die Landauer Zeitung hat bei Banken der Region nachgefragt, ob Anleger um ihr Erspartes fürchten müssen.

Als Bundesobmann vertritt Walter Strohmaier, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Niederbayern-Mitte, die Interessen aller Sparkassen in den Gremien des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands. Mancher Unternehmer werde durch die EZB-Niedrigzinspolitik zu Investitionen verführt, "die betriebswirtschaftlich keinen Sinn ergeben", kritisiert Strohmaier. "Gerade Regionalbanken leiden ganz besonders, da diese zu 75 Prozent vom Zinsgeschäft leben." Geschädigt werde somit auch der deutsche Sparer, der traditionell über hohe Spareinlagen verfügt.

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