Läden aus der Region dabei Mit App „Too Good To Go“ weniger Essen wegwerfen

So einen Anblick will die App vermeiden: Daher bietet „Too Good To Go“ Unternehmen die Möglichkeit, Lebensmittel zu verkaufen, die eigentlich in den Müll wandern würden. Foto: Fevziie – stock.adobe.com

„Too Good To Go“ hilft, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren – mit dabei sind auch Läden aus unserer Region.

Darum geht’s: Die Macher von „Too Good To Go“ haben das Ziel, dass möglichst viele Lebensmittel gegessen, statt weggeworfen werden. Die App bietet Läden die Möglichkeit, Essen, das sie sonst eigentlich entsorgen würden, zu einem günstigeren Preis an Kunden zu verkaufen. Daran beteiligte Geschäfte sind zum Beispiel: Cafés, Bäckereien, Supermärkte, Hotels oder andere Geschäfte, die Lebensmittel verkaufen. Bekannte Partnerläden sind unter anderem Nordsee, Edeka, Dunkin Donuts, Hussel oder auch Denns BioMarkt. Die App ist für Kunden kostenlos, nur als Firma muss man eine Provision pro verkaufter Tüte und eine Jahresgebühr bezahlen.

So funktioniert’s: Der Nutzer kann seinen Wohnort und einen Umkreis in der App angeben. Dann werden ihm auf einer Karte verschiedene Geschäfte angezeigt, die bei „Too Good To Go“ mitmachen. Falls einem ein Laden gefällt, klickt man ihn an und sieht, welche Dinge dieser verkauft. Viele Unternehmen bieten „Überraschungstüten“ oder „Magic Bags“ an. In ihnen befinden sich unterschiedliche übrig gebliebene Lebensmittel oder Gerichte. Manchmal steht in der Beschreibung ungefähr drin, was der Abnehmer bekommt, manchmal muss er sich auch komplett überraschen lassen.

Falls der Interessent den passenden Artikel gefunden hat, kann er ihn über die App reservieren und innerhalb des angegebenen Zeitraums abholen. Im Laden zeigt der Kunde dann die Reservierung vor und nimmt seinen Einkauf mit.

In aller Kürze: „Too Good To Go“ sagt Nahrungsverschwendung den Kampf an. Durch die App bekommt der Nutzer die Möglichkeit, Lebensmittel, die eigentlich weggeworfen werden, zu kaufen und kann nebenbei noch Geld sparen.

Das Besondere: Die App hat sich mittlerweile etabliert und bietet in vielen Städten die Möglichkeit, Lebensmittel zu retten. Partnergeschäfte sind zum Beispiel die Aral-Filialen in Schierling, Ergoldsbach, Neutraubling, Regensburg oder Dingolfing. Auch Denns BioMarkt ist mit Filialen in Straubing, Regensburg, Deggendorf oder Cham vertreten. Zudem ist die Nordsee-Kette in Straubing und Regensburg Teil der App. In Regensburg sind außerdem das Möbelhaus XXXLutz, Dunkin Donuts und die Cafeteria der Uni Regensburg Partner von „Too Good To Go“.

Es machen aber nicht nur „klassische“ Lebensmittelläden oder Restaurants mit, sondern teilweise auch Blumengeschäfte. Ein Partnerladen in Straubing ist beispielsweise der Pflanzenversandhandel „Flowerbox“. Dort bekommst du Schnittblumen für weniger als die Hälfte des Originalpreises.

Fazit: Mit der App „Too Good To Go“ können Unternehmen Geld mit Waren verdienen, die sie eigentlich wegwerfen würden. Der Kunde hat im Gegenzug den Vorteil, dass er Lebensmittel zu einem günstigeren Preis bekommt und etwas Gutes tut. Alles in allem: eine Win-win-Situation für beide.

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

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