Romantisch schmiegt sich der Ferienort Vrbnik an die steil abfallende Ostseite der kroatischen Insel Krk. "Von hier oben konnte man das Meer gut im Auge behalten und Piratenangriffe rechtzeitig entdecken", erklärt Reiseführer Ivo den Besuchern. Heute ist Vrbnik vorwiegend von Künstlern und Touristen besetzt. Die herrlichen Ausblicke und die romantischen Gässchen fordern einen heraus, entweder zu Pinsel und Malkasten oder zum Foto-Apparat zu greifen.

Erstmals erwähnt wird der Name bereits im Jahr 1.100. Eine wechselvolle Geschichte, die auch für andere Teile Kroatiens typisch ist, hat der Ort hinter sich. Diese prägt das Ortsbild. Was uns heute so romantisch erscheint, ist das Ergebnis einstiger Schwerstarbeit, die darin bestand, dem karstigen Boden Land zum Wohnen und Land für eine bescheidene Bewirtschaftung abzuringen. Wir treffen auf eine gut gelaunte Touristengruppe, die sich zwischen eng beieinanderstehenden Häusern drängt. "Die schmalste Gasse der Welt," erfahren wir. Angeblich ist sie nur 20 Zentimeter breit. "Bis jetzt ist noch niemand steckengeblieben", meint Ivo schmunzelnd.