Kommentar Ein Machtkampf droht

Der überraschende Abschied von Kardinal Reinhard Marx (Archivfoto) stürzt die Bischofskonferenz in Turbulenzen. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Darf ein Kardinal flunkern? Zumindest ist es legitim, anzuzweifeln, dass das Alter wirklich der maßgebliche Grund für den Münchner Kardinal Reinhard Marx ist, sich nach einer Amtszeit von der Spitze der Deutschen Bischofskonferenz zurückzuziehen.

Ob auch Frust bei der Entscheidung eine Rolle gespielt hat? Zuletzt sind die Gräben innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland oft deutlich sichtbar geworden.

Längst nicht alle Amtsbrüder haben Marx konstruktiv auf dem "Synodalen Weg" begleitet, der ihre Institution aus ihrer Misere führen soll. Der Missbrauchsskandal und der Umgang der Kirche mit den Opfern, aber auch mit den Tätern hat dazu geführt, dass sich viele Menschen angewidert abgewendet haben und aus der Kirche ausgetreten sind. Gläubige und Bischöfe diskutieren deshalb darüber, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Dabei geht es auch um die Rolle der Frau, die Sexualmoral und den Zölibat.

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