Klimastreik von Fridays for Future Überblick: Auch in Ostbayern gab es viele Aktionen

In Regensburg war die Beteiligung relativ hoch: Über 1.000 Personen waren in der Spitze unterwegs. Foto: Franziska Lambert

Die Initiative "Fridays for Future" hat an diesem Freitag weltweit zu Klimastreiks aufgerufen - allein in Deutschland waren rund 450 Aktionen geplant. Auch in Ostbayern gingen heute Tausende Menschen auf die Straße. 

Eine der größten Aktionen fand ab 11.15 Uhr in Regensburg statt. Statt den vom Veranstalter geschätzten 100 Personen waren hier in der Spitze über 1.000 Menschen unterwegs. Es kam deswegen zu längeren Verkehrssperren entlang der Aufzugsstrecke. Diese führte vom Domplatz über den Dachplatz bis zum Ostenviertel. Zu anderen Störungen im Zusammenhang der Versammlung kam es laut Polizei nicht. Die Beamten lobten ausdrücklich das kooperative Verhalten der Teilnehmer.

In Landshut folgten am Nachmittag etwa 300 Menschen dem Aufruf. Die Redner zeigten sich erfreut, dass "Landshut endlich mal wieder so stark und geschlossen für Klimagerechtigkeit kämpft". Auch in Straubing waren die Aktivisten unterwegs: Hier zogen sie ab 13.30 Uhr vom Großparkplatz am Hagen zum Stadtplatz. Dort folgte im Anschluss noch eine Podiumsdiskussion. Die Organisatoren sprachen dabei von etwa 250 Teilnehmern. In Cham fand ebenfalls eine Demonstration statt, hier war die Resonanz mit nur etwa 50 Teilnehmern allerdings verhalten. Erwartungsgemäß größer war die Beteiligung in Passau, wo die Demonstranten vom Klostergarten aus durch die Stadt zogen. 

Insgesamt waren laut den Angaben von "Fridays for Future" etwa 620.000 Menschen in Deutschland dem Aufruf zum Klimastreik gefolgt. In Berlin trat auch die FFF-Initatorin Greta Thunberg auf. Sie übte dabei auch scharfe Kritik an Deutschland, das "objektiv gesehen einer der größten Klima-Bösewichte" sei. 

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading