Kirchberg im Wald Vier Menschen verletzen sich bei Stallbrand

In Kirchberg im Wald brennt ein Stall. Foto: Markus Seitz

Im Zusammenhang mit dem Brand eines Stalls in Kirchberg im Wald bilanziert die Feuerwehr aktuell vier leicht verletzte Menschen. Tiere blieben aktuellen Informationen zufolge unverletzt. Die brennende Scheune konnte jedoch nicht mehr gerettet werden. Ein Übergreifen des Feuers auf ein angrenzendes Wohnhaus konnte aber verhindert werden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Am Sonntag, um 11.41 Uhr alarmierte die Leitstelle Straubing die Feuerwehren zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens am Ortsrand von Kirchberg im Wald. Dort stand bei Eintreffen der ersten Feuerwehreinheiten ein ehemaliger Tierstall in Vollbrand. Darin befanden sich nach Polizeiangaben mehrere Oldtimerfahrzeuge.

Ein Übergreifen des Feuers auf ein angrenzendes Wohnhaus konnten die Einsatzkräfte verhindern, doch das Dach wird wohl in Mitleidenschaft gezogen worden sein.  Das Abbrennen des Stalles bis auf die Grundmauern zu vermeiden, gelang ihnen jedoch nicht. Die Bewohner des Hauses konnten sich laut Polizei selbstständig befreien. Eine 37-Jährige musste aber mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Im Einsatz waren 16 Feuerwehren, derzeit laufen Nachlöscharbeiten. Den Einsatz der Feuerwehren koordinierte der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Kirchberg im Wald, Tobias Geiß. Dabei unterstützten ihn Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Kreisbrandinspektor Michael List und mehrere Kreisbrandmeister.

Während der Löscharbeiten verletzten sich drei Feuerwehrleute, zwei wurden vor Ort ärztlich behandelt, einer musste ins Krankenhaus, meldet die Polizei.

Der Rettungsdienst stand unter dem Kommando des Einsatzleiters Rettungsdienst, Josef Resch. Zwei Notärzte und acht Rettungswagen kamen zum Einsatz.

Die Ursache für das Feuer muss die Polizei noch ermitteln, den entstandenen Schaden schätzen die Beamten auf 500.000 bis 600.000 Euro.

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