Normalerweise kümmern sie sich um Patienten mit einem Gehirntumor oder einem Bandscheibenvorfall. Während der Corona-Pandemie haben die angehenden Neurochirurgen Francisco Luis Casnati, Afsal Sharafudeen und Karim Morsi auf einer Corona-Station mitgeholfen. Wir haben sie nach ihren Erfahrungen gefragt.

Was ist Ihre Aufgabe in der Corona-Pandemie?

Wir sind von Haus aus in der Neurochirurgie tätig. Da es eine Zeit lang keine geplanten Operationen mehr gab, konnten wir auf den Corona-Stationen ärztlich tätig sein. Das haben wir gerne gemacht, weil wir an der Front sein und der Krankheit die Stirn bieten wollten.

Wir haben gerne auf den Corona-Stationen Dienst gemacht. Aber man muss auch ehrlich zugeben, dass dies für einen Chirurgen eine fremde Umgebung ist. Unser Ansatz ist, dass wir operieren, und dann ist alles gut.