Wenn die Begriffe Island und Vulkan im Zusammenhang genannt werden, denken viele auch heute nach über zehn Jahren noch daran: Im Frühjahr 2010 führten über Europa treibende Aschewolken tagelang zur Sperrung des Luftraums. Und diese kamen eben aus Island. Der Ausbruch des Eyjafjallajöküll, ein nahezu nicht auszusprechendes Wort, sorgte für Chaos im Luftverkehr. Der Grund dafür lag auf der Hand. Gerät Vulkanasche in die Flugzeugtriebwerke, können sie beschädigt werden oder gar ausfallen. Und dieses Risiko konnte man freilich nicht eingehen.

Nun kam Island im Frühjahr dieses Jahres wieder in die Schlagzeilen, nicht jedoch aufgrund von Besonderheiten in Sachen Corona, sondern im Bezug auf einen erneuten Vulkanausbruch.