Jeden Tag passieren viele positive Ereignisse. In den Nachrichten finden sie meist aber nur wenig Aufmerksamkeit. Das „Good News Magazin“ widmet sich ihnen ganz bewusst. Lucia Oiro, eine der Gründerinnen, erklärt, warum ihr Magazin diesen Ansatz verfolgt.

Hallo, Lucia, wie schwer fällt es dir und deinem Team beim „Good News Magazin“ aktuell, positive Nachrichten zu bringen?

Lucia Oiro: Eigentlich gar nicht schwer. Denn sie passieren zum Glück weiter. Es ist eher so, dass wir zu viele Themen haben, um über alle zu berichten. Diese positiven Nachrichten sind einfach so unterrepräsentiert.

Aber natürlich sind auch wir von der politischen und gesellschaftlichen aktuellen Situation betroffen. Als der russische Angriff auf die Ukraine losging, hat uns das persönlich sehr beschäftigt. Solche Ereignisse, wie auch den Krieg in Syrien, ignorieren wir beim „Good News Magazin“ nicht. Daher haben wir über Nacht Initiativen zusammengetragen, bei denen man sich für die Ukraine engagieren kann. Und mit diesem Ansatz haben wir das Thema dann präsentiert.

Sind Good News also gerade in Krisenzeiten so wichtig?