Zürich - Südafrikas 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya hat eine juristische Niederlage erlitten. Das Schweizer Bundesgericht gab dem Internationalen Leichtathletikverband IAAF recht und lässt das Reglement zur Senkung der Hormonwerte wieder zu. Bleibt es dabei, kann Semenya ihren Titel bei der WM in Doha nicht verteidigen. Die Läuferin hatte im Streit mit dem Weltverband vorher einen Teilerfolg errungen. Das Bundesgericht hatte die Regel vorübergehend außer Kraft gesetzt, in der Testosteron-Grenzen für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen festgesetzt wurden.