International Kracher für Leipzig: PSG und City, Lösbare Aufgaben für Rest

Branislav Ivanovic, Fußballprofi aus Serbien, zeigt ein Los mit der Aufschrift des FC Bayern. Foto: Emrah Gurel/AP/dpa/dpa

Was für Gegner! Leipzig muss gegen Messis neuen Club PSG ran. Dazu gegen Manchester City. Der FC Bayern kann dagegen etwas aufatmen. Ebenso wie der BVB und auch Königsklassen-Rückkehrer VfL Wolfsburg.

Istanbul - Der FC Bayern darf sich auf den FC Barcelona ohne Lionel Messi freuen, Vizemeister RB Leipzig bekommt es in der Krachergruppe der Champions League dafür mit Messis neuem Club Paris Saint-Germain und auch noch mit der Star-Truppe von Manchester City - womöglich mit Cristiano Ronaldo - zu tun. Dritter Gegner einer schon vor den ersten Begegnungen denkwürdigen Gruppe ist Club Brügge aus Belgien.

Für die Münchner heißen die weiteren Gegner in der Gruppe E indes Benfica Lissabon und Dynamo Kiew. Machbar also, auch weil das einstige Klassiker-Duell gegen die Katalanen nicht mehr wie früher ist. "Barcelona hat Lionel Messi verloren. Keiner hätte es für möglich gehalten, dass er von Barcelona weggeht. Das ist natürlich eine andere Mannschaft ohne Messi", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic und stellte klar: "Wir wollen die Gruppe schaffen und auch Erster werden. Wir haben große Ziele in der Champions League."

Ebenfalls härter hätte es Borussia Dortmund treffen können. Der BVB trifft in der Gruppe C auf Sporting Lissabon, Ajax Amsterdam und Besiktas Istanbul. "Wir können uns nicht beklagen, das ist eine sehr ausgewogene Gruppe. Wir haben eine ordentliche Chance, einmal mehr ins Achtelfinale einzuziehen", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. "Die großen Mannschaften sind jetzt nicht dabei. Da dürfen wir uns nicht beschweren", betonte Kapitän Marco Reus.

Der VfL Wolfsburg tritt in der Gruppe G gegen den französischen Meister OSC Lille, den FC Sevilla und RB Salzburg an, wie die Auslosung am Donnerstag in Istanbul durch die ehemaligen Chelsea-Profis Branislav Ivanović und Michael Essien ergab. Deren Ex-Club, Titelverteidiger FC Chelsea, spielt gegen Juventus Turin, Zenit St. Petersburg und Malmö FF.

Alles wird überstrahlt von Gruppe A, wo es auch noch zum Wiedersehen der Giganten Ronaldo und Messi kommen könnte. Ronaldos Agent soll an einem Wechsel von Juventus Turin zu den bereits hochkarätig besetzen Citizens arbeiten, Messi läuft nach 21 Jahre nicht mehr für den FC Barcelona auf, sondern führt ab diesem Sommer die PSG-Weltauswahl an mit einem Ziel: Der Triumph in der Königsklasse.

Das wollen alle 32 Mannschaften, die zunächst auf insgesamt acht Vierer-Gruppen aufgeteilt sind. Am 28. Mai 2022 steigt im russischen St. Petersburg das Finale. Los geht es mit den Gruppenspielen am 14./15. September. Die Gruppenphase endet am 7./8. Dezember, danach geht es in die K.o.-Runden.

In der vergangenen Saison hatte sich der FC Chelsea im britischen Endspiel gegen Manchester City in Porto den Titel geholt. Thomas Tuchel hatte damit als neuer Trainer der Blues auch eine deutsche Tradition fortgesetzt: in den beiden Jahren davor hatten in Hansi Flick mit dem FC Bayern (2020) und Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool (2019) auch schon deutsche Trainer die Champions League gewonnen.

In der vergangenen Spielzeit waren der FC Bayern an Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund an Manchester City im Viertelfinale gescheitert. RB Leipzig hatte gegen den FC Liverpool das Achtelfinale nicht überstanden, in derselben Runde war Borussia Mönchengladbach wie später der BVB an Manchester City gescheitert.

© dpa-infocom, dpa:210826-99-981216/3

 

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