Corona-Verstöße am Wochenende Unbelehrbarer Landshuter sitzt nun im Knast

Die Polizei kontrolliert, ob sich die Menschen in Landshut an die Ausgangsbeschränkungen halten. Foto: Christine Vinçon

Die Polizei hatte am Wochenende viel zu tun. Wegen des frühlingshaften Wetters hielten sich offenbar viele Landshuter nicht an die Ausgangsbeschränkungen. Bei verstärkten Kontrollen stellte die Polizei 77 Verstöße fest. Es wurden Anzeigen erstattet und die Ausflügler erwartet ein Bußgeld, teilte die Polizei mit.

Der am Freitag veröffentlichte Bußgeldkatalog der Staatsregierung sieht für Personen, die sich vorsätzlich nicht an die Ausgangsbeschränkung halten oder den Mindestabstand nicht einhalten, Bußgelder von 150 Euro vor. Bei mehrmaligen Verstößen werden die Bußgelder sogar verdoppelt. Wenn sich Personen darüber hinaus nicht an die Beschränkungen halten, werden seitens der Polizei weitere Maßnahmen ergriffen.

Die Polizei berichtete, dass am Samstag ein unbelehrbarer 27-Jähriger wiederholt gegen die Allgemeinverfügung verstoßen hat. Er hatte sich schon mehrmals auf der Mühleninsel mit einem Freund zum Alkoholtrinken und Rauchen getroffen. Da mit weiteren Verstößen des Mannes zu rechnen war, wurde er in Gewahrsam genommen und dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Landshut vorgeführt. Er verbringt jetzt bis zum vorläufigen Ende der Ausgangsbeschränkung am Freitag seine Zeit nicht zuhause, sondern in der JVA Landshut.

Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass die Wohnung nur aus triftigen Gründen verlassen werden darf und soziale Kontakte soweit möglich gemieden werden sollen. Auch soll ein Abstand von mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen beachtet werden. Verstöße würden konsequent zur Anzeige gebracht, betonte die Polizei Landshut.

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