Trotz des großen zeitlichen Abstands sitzt der Schock über die furchtbaren Ereignisse des Jahres 1941 auch heute noch tief. Das liegt sicher an den grauenvollen Vorgängen selbst, aber auch daran, dass auch heute immer wieder Spuren der betroffenen Menschen und ihrer Geschichten auftauchen.

So wurde unlängst in Regensburg ein sogenannter Stolperstein für Georg Hufnagel, Bewohner der Einrichtung der Barmherzigen Brüder Reichenbach, verlegt. "Er steht stellvertretend für den tragischen Weg, den über 400 Bewohner der Einrichtung im Rahmen der sogenannten T4-Aktion im Mai 1941 gehen mussten", verdeutlicht Uli Doblinger, bis 1. April Pastoralreferent in der Einrichtung.