Gefahrgut-Einsatz in Bad Kötzting Hunderte Liter Diesel laufen aus

In ölresistente Behälter fangen die Feuerwehrler den Treibstoff auf. Foto: R. Richter

Mehrere hundert Liter Diesel sind am Montagnachmittag ausgelaufen. Verloren hat die ein Laster auf einem Werkgelände in Bad Kötzting, nachdem er sich den Tank bei einem Wendemanöver an einem Stein aufgerissen hatte.

Der Brummifahrter bemerkte dies vorerst nicht, setzte seine Fahrt Richtung Arnbrucker Straße fort und wendete dann auf Höhe des Werkgeländes einer Schreinerei.

Kurz nach dem Wendemanöver lenkte der die Zugmaschine in Richtung eines Betriebsgeländes und versuchte mit Kleingefäßen den Diesel aufzufangen.

Gegen 16.15 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Kötzting alarmiert. Die Einsatzkräfte versuchten einen ölbeständigen Auffangbehälter unter dem Dieseltank zu platzieren, um den Treibstoff aufzufangen. Zudem wurde im Anschluss daran mit einer handgeführten Membranpumpe gut 300 Liter Diesel aus dem Tank in Auffangbehälter und Edelstahlfässer gepumpt.

In Abstimmung mit Kreisbrandmeister Florian Heigl wurden zudem die Feuerwehren aus Arndorf, Sperlhammer und Gehstorf nachalarmiert, um die massiv verschmutzte Anrbrucker Straße und das Werksgelände zu säubern. Ein Mitarbeiter der Kläranlage wurde hinzugezogen, der den Gruber Bach kontrollierte. Vorsorglich verlegten die Einsatzkräfte eine Ölsperre in Höhe eines Metallwerkes, um eventuellen Verunreinigung des fließenden Gewässers vorzubeugen.

Der Flächenabschnitt, wo der der Lasterfahrer sein Fahrzeug abstellte wurde nach Rücksprache mit Kreisbrandrat Michael Stahl mit einer Folie abgedeckt, um eine noch größere Verunreinigung des Erdreiches zu verhindern.

Mit der städtischen Kehrmaschine wurde das Bindemittel wieder aufgenommen und entsorgt. Gegen 19.15 Uhr verließen die letzten Einsatzkräfte den Einsatzort. Die Polizeiinspektion Bad Kötzting übernahm die Ermittlungen. Wieviel Diesel letztendlich ausgelaufen ist kann aktuell nicht bestimmt werden.

 

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