Furth im Wald Bürgermeister ist nicht infiziert

Bürgermeister Bauer zu Hause an seinem Schreibtisch. Foto: Bauer

Gute Nachricht von der Stadtführung: Bürgermeister Sandro Bauer hat sich nicht mit dem Corona-Virus angesteckt. Das ergab ein Test, dessen Ergebnis der 50-Jährige am Freitagvormittag erhielt. Dennoch muss er noch den Rest der 14 Tage von zu Hause aus arbeiten, da ein solcher Abstrich nur den aktuellen Moment widerspiegelt.

Wie bereits berichtet, hatte sich am Mittwoch im Rathaus ein Corona-Fall bestätigt. Daraufhin wurden 14 Mitarbeiter, die im Kontakt mit der Person standen und sich mindestens 15 Minuten lang in unmittelbarer Nähe zu ihr befanden, unter Quarantäne gestellt. Darunter auch Bürgermeister Sandro Bauer.

Umgehend räumte dieser seinen Schreibtisch im Rathaus und verlegte seine Arbeit nach zu Hause. Zudem wurde Bauer getestet. Warum er, nachdem eigentlich bei Personen der Kategorie 1, also bei einer möglichen Kontaktperson, normalerweise keine Abstriche mehr genommen werden? „Das hat nichts mit meinem Amt zu tun“, betont der Bürgermeister telefonisch, „vielmehr gibt es in meinem familiären Umfeld einen Risikopatienten. Deshalb wurde dies veranlasst.“

Um ganz sicherzugehen, dass er für andere keine Gefahr darstellt, hält sich Bauer natürlich an die Regelung und bleibt zu Hause. Denn: Möglicherweise kann auch von Menschen, die negativ auf das neuartige Corona-Virus getestet wurden, noch eine Infektionsgefahr ausgehen.

Aufgrund moderner Technik ist seine Anwesenheit im Amtszimmer nicht dringend erforderlich. Mit den wichtigsten Entscheidungsträgern steht er online im Kontakt. So laufe die normale Arbeit weiter. „Und wir haben viel zu tun“, betont der Bürgermeister.

In diesem Zusammenhang lässt er wissen, dass die für Ende des Monats geplante Versammlung der Anwohner von Mondschein- und Herrenstraße aus verständlichen Gründen nicht stattfinden kann. Dies heißt aber nicht, dass die Sanierungsmaßnahme dieses Straßenzuges verschoben wird. Es werde planmäßig mit der Mondscheinstraße begonnen. Auch für andere Maßnahmen würden derzeit gerade die Weichen gestellt.

Was die Stadtverwaltung betrifft, bleibt der Parteiverkehr auch in den kommenden Tagen erheblich eingeschränkt. „Dies tun wir zum Schutz aller Bürger, um die Verbreitung des Corona-Virus so gut wie möglich einzudämmen“, sagt der Bürgermeister. Das Rathaus ist geschlossen, Kontaktaufnahme telefonisch oder per E-Mail jedoch möglich.

 

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