Früherer CDU-Generalsekretär Peter Tauber wünscht sich mehr Pausen in der Politik

Peter Tauber (CDU) war vor etwa drei Jahren lebensgefährlich erkrankt. Eine Pause vom Politikbetrieb hätte das vielleicht verhindert, glaubt er. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Der frühere CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat sich für mehr Auszeiten in der Spitzenpolitik ausgesprochen.

"Viele gönnen sich keine Pause. Dabei sind Pausen notwendig, um den Kopf frei zu bekommen. Am Ende ist man ausgeruht und trifft bessere Entscheidungen", sagte Tauber, heute Staatssekretär im Verteidigungsministerium, in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit "Zeit Online". Es sei ein echter Mangel im System, dass die Zeit zum Nachdenken und zur Selbstreflexion fehle.

Tauber war vor rund drei Jahren lebensgefährlich erkrankt und hatte im Oktober seinen Rückzug aus der Politik im kommenden Jahr bekanntgegeben. "Ob ich überhaupt krank geworden wäre, wenn ich früher achtsamer mit mir - und auch mit anderen - umgegangen wäre? Womöglich nicht", so der 46-Jährige. Er habe damals gedacht, er stecke "das alles" weg und laufe noch dreimal im Jahr Marathon.

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