Foodblog Crème Brûlée Tarte für kalte Herbsttage

So sieht die fertige Crème Brûlée Tarte aus. Foto: Kerstin Huber/Endlich Geniessen

Mit einer süßen Crème Brûlée Tarte als Nachspeise startet der Foodblog "Endlich Geniessen" von Kerstin Huber am Samstag in den November.

Crème Brûlée ist laut der Foodbloggerin eine der besten, klassischen französischen Süßspeisen, hier in einer besonderen Variante, nämlich mit einem Mürbteigboden. Als Créme Brûlée Tarte. Oui, der verlockende Karamelduft, die fluffige, weich-süß-vanillige Creme, die knackige Karamelkruste, der feine Mürbteigboden sind unwiderstehlich.

Und Crème Brûlée selber machen ist eigentlich gar nicht schwer. Es ist keine Zauberei. Bis auf die Wartezeiten für den Teig und das Auskühlen geht das Dessert ganz einfach und schnell. und man benötigt einen kleinen Flämmer oder Bunsenbrenner, damit man den braunen Zucker kurz vor dem Servieren schön abflammen kann und karamellisieren lässt, damit die knackige Kruste entsteht.

Tipps für ein ganzes französisches Menü

Es geht das Gerücht, dass die Crème Brûlée eigentlich von den Engländern in Cambridge erfunden wurde, deshalb heißt sie dort “Cambridge Burnt Cream”. Die Spanier sagen zur Crème Brûlée "Creme Catalan", geben etwas Zitrone oder Zimt dazu, sonst aber gibt es keinen großen Unterschied.

Crème Brûlée Tarte

Zubehör

  • Bunsenbrenner
  • feuerfeste Schälchen
  • Erbsen zum Blindbacken

Vorbereitungszeit: Wann wird die Crème Brûlée fest?

Die Tarte sollte über Nacht im Kühlschrank fest werden, mindestens aber 4 Stunden durchkühlen zum Festwerden.

Zutaten

Teig

  • 250 g Mehl
  • 1 Ei
  • 50 g Zucker
  • 125 g Butter

Füllung

  • 400 ml Sahne
  • 4 Eier
  • 100 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 4 EL brauner Zucker

Zubereitung: Teig
 für den Tarte-Boden vorbereiten

Die Zutaten Mehl, Ei, Zucker und Butter und zu einem Teig verkneten und 1 Stunde kalt stellen.

Backofen auf Ober-Unterhitze 180 Grad vorheizen.

Die Förmchen einfetten mit Öl oder Butter.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in so viele Teile teilen wie Förmchen da sind. Bei mir waren es 4 Stück.

Den Teig in die gefettete Form/Förmchen füllen. Nicht zu dick also nur etwa 1/2 cm auswälzen, lieber zuviel Teig weglassen.

Den Teig dann mit einer Gabel ein paar mal einstechen. Dann den Teig und mit ausgeschnittenem Backpapier und Erbsen zum Blindbacken belegen.

Die Förmchen in den vorgeheizten Ofen geben und auf 25 Minuten Wecker stellen.

Jetzt die Crème-Brulée herstellen

Während der Backzeit des Teigs die ausgekratzte Vanilleschote (größere Stücke der Schote mit den Fingern fein zerreiben) und mit den übrigen Zutaten Sahne Eier Milch und weißer Zucker verquirlen.

Wenn die Backzeit zu Ende ist die Förmchen aus dem Ofen nehmen, die Erbsen und das Backpapier abnehmen. Den Ofen aber anlassen.

Dann die Eier-Sahne-Masse auf den vorgebackenen Teig geben und im Ofen circa 50 bis 60 Minuten bei 180 Grad backen.

Herausnehmen und abkühlen lassen. Das dauert etwas, am besten über Nacht, mindestens aber 4 Stunden.

Zum Schluss vor dem Servieren die Creme mit dem Flämmer/Bunsenbrenne karamelisieren: Je nach Geschmack braunen Zucker auf die feste Creme streuen und mit dem Flämmer goldbraun brülieren.

 

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