Festnahmen in Oberbayern Handys ausgewertet: Schlag gegen die Drogenszene

Ein Schild mit dem Schriftzug Polizei hängt an einer Polizeiwache. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa
Ein Schild mit dem Schriftzug "Polizei" hängt an einer Polizeiwache. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa

Bayerischen Ermittlern ist ein Schlag gegen die Drogenszene gelungen. Einsatzkräfte durchsuchten in Mittelfranken und Oberbayern mehrere Gebäude und nahmen drei Verdächtige fest, wie das Landeskriminalamt (LKA) am Dienstag in München mitteilte. Diese stehen unter anderem im Verdacht mit Kokain und Marihuana gehandelt zu haben.

LKA-Spezialisten hatten zuvor verschlüsselte Daten von Mobiltelefonen des Anbieters EncroChat ausgewertet, die das Bundeskriminalamt übermittelt hatte. Diese konnten nach Angaben der Ermittler die Nutzer, die bayerischen Tatorte und die möglichen Delikte identifizieren.

So durchsuchte die Kriminalpolizei in Oberbayern den Angaben zufolge am Donnerstag vergangener Woche mehrere Objekte und nahm drei Tatverdächtige im Alter von 23 bis 25 Jahren fest. Die Männer sitzen nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim in Untersuchungshaft. Sie sollen einen florierenden Drogenhandel im Landkreis Altötting betrieben haben, den sie den Ermittlungen zufolge über verschlüsselte Chats abwickelten.

 

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