FCK und Co. SSV Jahn: Das sind die möglichen Pokalgegner

Der 1. FC Kaiserslautern ist einer der möglichen Pokal-Gegner des SSV Jahn Regensburg. Foto: imago

Auch nach der DFB-Pokal-Auslosung steht der Erstrunden-Gegner des SSV Jahn Regensburg noch nicht definitiv fest. Besonders freuen würde man sich in der Oberpfalz über das Duell mit einem Traditionsclub.

Es war eine kuriose Auslosung am Sonntagabend, als in der ARD-Sportschau die Begegnungen der ersten Runde des DFB-Pokals gezogen wurden. Lediglich neun Begegnungen stehen schon definitiv fest, bei den restlichen 23 Spielen ist der Gegner des Profiteams noch offen. Das liegt daran, dass aufgrund der Corona-Pandemie die Verbandspokalsieger noch nicht gekürt werden konnten.

Auch der Gegner des SSV Jahn Regensburg steht noch nicht fest. "Natürlich wäre es interessant gewesen direkt seinen Gegner zu erfahren. So bleibt es noch ein bisschen spannend", sagt Verteidiger Oliver Hein. Gegner wird der Sieger des Landespokals Südwest sein. Der prominenteste Name unter den möglichen Gegnern ist Traditionsclub und Drittligist 1. FC Kaiserlautern. Aber auch zwei Amateurclubs sind noch in der Verlosung.

idowa stellt die potenziellen Gegner vor:

1. FC Kaiserslautern: Der viermalige Deutsche Meister und zweimalige DFB-Pokalsieger ist inzwischen bis in die 3. Liga abgestürzt und kämpft dort ums (finanzielle) Überleben. Im Juni hat der verschuldete Club Insolvenz angemeldet. Sportlich wären die "Roten Teufel", vergangene Saison Zehnter in der 3. Liga, das attraktivste aber wohl auch schwierigste Los. "Mit dem 1. FC Kaiserslautern wäre natürlich noch ein besonders interessanter Gegner in der Verlosung. Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen wieder einmal auf dem Betzenberg spielen zu können", sagt Oli Hein.

Alemannia Waldalgesheim: Der Amateurclub spielte zuletzt sechs Jahre am Stück in der Verbandsliga. Weil das Team von Trainer Aydin Ay bei Abbruch der Saison auf Platz eins stand, darf Waldalgesheim kommende Spielzeit in der Oberliga ran. Alemannia steht bereits als Finalist des Landespokals fest. Das Halbfinalspiel beim TuS Rüssingen wurde zum "Skandalspiel", nachdem ein Rüssingener Spieler den Linienrichter zu Boden schlug. Das Spiel wurde mit 2:0 für Waldalgesheim gewertet, Rüssingen neben einer Geldstrafe für zwei Spielzeiten vom Verbandspokal ausgesperrt. Waldalgesheim war 2014 im DFB-Pokal dabei und schied damals in Runde eins nach einem 0:6 gegen Bayer Leverkusen aus.

SV Morlautern: Auch der SV Morlautern aus einem Lauterer Stadtteil spielt in der Verbandsliga und belegte bei Abbruch mit zwei Punkten weniger als Waldalgesheim den dritten Platz. Trainer Daniel Graf war einst selbst Profi, spielte unter anderem für Karlsruhe und Braunschweig. Sogar auf zwei Bundesliga-Einsätze für den 1. FC Kaiserslautern kam er - und darf nun im Pokal-Halbfinale gegen seinen Ex-Club im Derby um den letzten Finalplatz kämpfen. Als der SV Morlautern 2017 im Pokal dabei war, schied man in Runde eins mit 0:5 gegen Zweitligist Greuther Fürth aus.

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