Dominik Plötz steht auf der obersten Stufe der Trittleiter und spaxt Bretter an die Außenfassade. Das Praktiker-Blau der Stahlstreben verschwindet immer mehr unter der dunklen Holzvertäfelung. Zwei Familien aus dem Landkreis eröffnen neben Radlbauer und K&L in wenigen Wochen das Barbecue-Restaurant "Die fette Sau" - obwohl die Zukunft des Areals noch in den Sternen steht.

"Das war ja gerade das Interessante für uns", gibt Franzi Jacobs-Plötz zu. Nur bis August 2020 laufe nämlich der Mietvertrag, meistens müssen sich Gastronomen viel länger binden. So halte sich das Risiko für Jacobs-Plötz, ihren Mann und ihre Partner vom Augustlhof in Grenzen - und die Miete ist obendrein nicht allzu hoch. Der Grund: In den bestehenden Verträgen, die das Immobilien Singer mit den Mietern ausgearbeitet hat, ist die Rede von einer "Zwischennutzung". Ob das Gebäude in einigen Jahren abgerissen wird, kann derzeit niemand genau sagen.

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