Regensburg Fliegerbombe: Gebäude durch Sprengung beschädigt

, aktualisiert am 24.04.2019 - 10:30 Uhr
Auf dieser Baustelle wurde die Fliegerbombe gefunden. Foto: Miriam Graf

Schon wieder ist in Regensburg eine Fliegerbombe entdeckt worden: Der 250 Kilogramm schwere Sprengkörper konnte am frühen Morgen erfolgreich gesprengt werden.

Die 250-Kilo-Fliegerbombe wurde von einem Spreng-Roboter am frühen Mittwochmorgen um 4.41 Uhr erfolgreich gesprengt.

Wie die Polizei meldet, konnten Schäden an der Infrastruktur vermieden werden. Im direkten Umfeld der Sprengung sind nach bisheriger Sichtung Schäden an Gebäuden entstanden.

Die Straßensperrungen werden jetzt Stück für Stück abgebaut, so dass die Bürgerinnen und Bürger zurück in ihre Häuser und Wohnungen können. Auch die Straubinger Straße konnte zwischenzeitlich wieder komplett freigegeben werden.

Für alle Fragen im Nachgang zur Bombensprengung, die heute in den frühen Morgenstunden in der Bukarester Straße, Ecke Straubinger Straße, stattgefunden hat, hat die Stadt Regensburg ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter 09421/507-2326 können sich Betroffene Informationen einholen.

Shuttle-Busse bringen die Bürgerinnen und Bürger von der Donau-Arena zurück in ihre Stadteile. Zu Spitzenzeiten nutzten bis zu 900 Personen die Betreuungsstelle.

Die Stadt Regensburg dankt in einer Mitteilung den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung bei den Evakuierungsmaßnahmen, den über 400 Einsatzkräften der Polizei, der Rettungs- und Hilfsdienste, der Feuerwehr und dem THW für ihren Einsatz und dem Spreng-Team für die erfolgreiche Arbeit.

Wie die Polizei berichtet, wurde die Bombe am Nachmittag bei Grabungsarbeiten in der Bukarester Straße gefunden. Gegen 17 Uhr wurden sie von einem Sprengkommando unter die Lupe genommen. Dabei wurde festgestellt, dass die Bombe nicht mehr transportiert werden konnte. Es gehe möglicherweise von ihr eine konkrete Gefahr aus. Das Sprengkommando beschloss daher, die Bombe noch in der Nacht kontrolliert zu sprengen.

Insgesamt handelte es sich "um eine nicht ganz einfache Geschichte", so ein Polizeisprecher. 

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