Daheim ist es halt doch am schönsten. Oder, ums im schlimmsten Neudeutsch zu sagen: Dahoam is dahoam. Anfang dieser Woche hat der EV Landshut das Exil in Moosburg verlassen und absolviert seither seine Übungseinheiten wieder ein paar Kilometer isarabwärts im städtischen Eisstadion am Gutenbergweg. Sehr zur Freude aller Beteiligten aufseiten des DEL2-Clubs: "Es ist einfach schön, wenn man seine eigene, gewohnte Kabine hat. Auch für die Betreuer macht der Umzug vieles einfacher", sagt Chefcoach Leif Carlsson.

Der Schwede ließ seine Jungs in heimischen Gefilden erneut unterschiedliche Spielsituationen trainieren: am Bullypunkt, in der Defensivzone und im Angriffsdrittel. Ein bisserl in Überzahl, aber zumeist bei Fünf gegen Fünf. Besonders im Fokus: Neuzugang Sahir Gill. Der Kanadier landete am vorigen Wochenende mit Ehefrau Yakira und Sohnemann Jhett am Münchner Flughafen, wurde dort von Leif Carlsson höchstselbst abgeholt und schließlich in die neue Wohnung nach Landshut gebracht. In den ersten Übungseineinheiten hinterließ der 29-jährige Mittelstürmer einen guten Eindruck: "Was ich bisher gesehen habe, gefällt mir. Er wird uns definitiv weiterhelfen", erklärt Leif Carlsson. "Sahir hat sich fit gehalten und hat deswegen in diesem Bereich keinen Rückstand." Jetzt gilt es, mit seinen Mitspielern zusammenzufinden.