Ein Großteil wohl zum Heimaturlaub Landshut: Alle Corona-Infizierten waren in Balkan-Ländern

"Sich an die Abstands- und Hygieneregeln sowie an das Tragen der Maske zu halten, ist unverzichtbar. Aber wenn das funktioniert, dann machen uns auch die Reiserückkehrer keine Probleme", sagt der Leiter des Umweltamtes Thomas Rottenwallner zur aktuellen Situation in Landshut. Foto: Christine Vinçon

Die Stadt ist die vergangenen Tage als Risikogebiet überregional in die Schlagzeilen geraten. 41 Personen wurden die letzten sieben Tage positiv auf das Coronavirus getestet. Für Thomas Rottenwallner, Leiter des Umweltamtes der Stadt, ist das aber noch kein Grund zur Angst, sondern zur erhöhten Vorsicht - vorausgesetzt die Landshuter halten sich an Hygieneregeln und die Infizierten an die angeordnete Quarantäne.

Die 41 Infizierten der Stadt sind "Reiserückkehrer" aus Balkanstaaten. 36 von ihnen haben einen Migrationshintergrund, weshalb Rottenwallner vermutet, dass diese Personen im Familienurlaub in den Heimatländern waren. Einen lokalen "Brennpunkt" in der Stadt, wie etwa eine Gemeinschaftsunterkunft konnte der Amtsleiter nicht feststellen. Das einzige was auffiel: 40 Prozent der infizierten Heimaturlauber wohnen in der Wolfgangessiedlung. "Aber das wird wohl Zufall sein", sagt Rottenwallner.

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