Im September 2017 kam es in der Asylbewerberunterkunft in Eggenfelden zu einer tödlichen Auseinandersetzung. Ein 48-jähriger Kasache muss sich deswegen ab Mittwoch wegen Mordes vor dem Landgericht Landshut verantworten. 

Die Vorwürfe wiegen schwer: Laut Anklage soll der 48-Jährige einem Mitbewohner zunächst mehrmals gegen den Kopf geschlagen haben. Danach soll der Angeklagte den Mann gefesselt und ihm mit einem Messer das Glied abgeschnitten haben. Er verblutete daraufhin. Laut Staatsanwaltschaft leidet der Angeklagte an einer psychischen Erkrankung; er handelte wohl in der Überzeugung, dass er in der Vergangenheit von dem Mitbewohner vergewaltigt worden sei. Er ist seit der Tat in einem Klinikum untergebracht. Für das Verfahren sind zunächst zwei Prozesstage angesetzt. 

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