Im Dingolfinger Krankenhaus kam es am Mittwoch zu einem Schwellenbrand zwischen zwei Gebäudeflügeln.

Gegen 14.30 Uhr schlug eine automatische Rauchmeldeanlage im Donau-Isar-Klinikum Alarm. Die Freiwillige Feuerwehr Dingolfing rückte an um den Rauch zu lokalisieren und den Brandherd zu löschen. Eine mögliche Ursache für den Brand könnten Bauarbeiten sein, die derzeit am Gebäude stattfinden. Gegen 15.30 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Poxau und Teisbach zur Verstärkung geholt. Der Spalt zwischen den Gebäudeflügeln wurde geweitet und gespült. Um 17 Uhr waren die Feuerwehreinsatzkräfte immer noch am Arbeiten. „Der Brandherd ist schwer zu lokalisieren“, meinte der stellvertretende Kommandant der Wehr Dingolfing, Stefan Fischer.

Vor Ort waren auch Kreisbrandmeister Reiner Gillig und Kreisbrandrat Josef Kramhöller. Landrat Heinrich Trapp kam in das Klinikum und machte sich ein Bild von der Lage. Auch der Polizeichef Max Mundt eilte zum Brandherd und besprach mit den Beamten das weitere Vorgehen der Polizei, falls das Feuer weiter um sich greift. Auch der Chefarzt der Abteilung Innere Medizin, Dr. Heribert Fröschl, auf dessen Station sich die größte Rauchentwicklung gebildet hatte, war anwesend. Er gab aber am frühen Abend vorerst Entwarnung: „Im Moment ist eine Evakuierung nicht notwendig, da keine Patientengefährdung vorliegt. Trotzdem gibt es im Notfall Kapazitäten die Patienten hausintern zu verlegen.“