Ernst Hauser aus Kleinpilberskofen hat die Feldpostbriefe seines Vaters publiziert.

Am 27. August jährt es sich zum 76. Mal, dass sein Vater auf dem Schlachtfeld des Zweiten Weltkriegs sein Leben verlor. Bis in die Gegenwart beschäftigt dies den in Kleinpilberskofen lebenden Ernst Hauser. Unter anderem mit der Herausgabe eines Buches arbeitete der heute 83-Jährige den Tod seines Vaters auf. Charkow, heute heißt es Charkiw, ist mit rund 1,4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Ukraine und das bedeutendste Wissenschafts- und Bildungszentrum des Landes. Der Name der Stadt am Donez steht aber auch für größere Schlachten im Rahmen des Russlandfeldzuges. Insgesamt vier Mal wechselte die alte ukrainische Metropole den Besitzer. Im August 1943 wurde die Stadt von sowjetischen Truppen endgültig zurückerobert. Nur wenige Tage nach dem entscheidenden Gefecht, so ist die starke Vermutung von Ernst Hauser, wurde sein Vater erschossen. Den Todestag datiert er auf den 27. August 1943. Passiert sein muss es im Rahmen eines Waldgefechts, in das das Bataillon südlich von Charkow verwickelt war. Hauser war dorthin als Ausbilder geschickt worden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 25. Mai 2018.