Deutschland Neuer Chefcoach und 3030 Fans: Babelsberg will Pokal-Coup

Potsdam - Mit Jörg Buder als neuem Cheftrainer und vor der symbolträchtigen Kulisse von 3030 Fans will der SV Babelsberg 03 für Pokalfurore sorgen. Gegen den Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth gibt der ehemalige Co-Trainer Buder nach seiner Beförderung am Samstag (18.30 Uhr/Sky) im Karl-Liebknecht-Stadion im Erstrundenspiel des DFB-Pokals gleich seinen Einstand auf großer Bühne für den Club der Fußball-Regionalliga Nordost.

"Das kam für mich völlig überraschend", sagt der 51-Jährige nach der Trennung des Potsdamer Clubs von Predrag Uzelac am Dienstag. "Aber natürlich ist es für mich eine fantastische Aufgabe, auf die ich mich sehr freue", sagte Buder der "Märkischen Allgemeinen Zeitung". Von 1994 bis 2000 spielte er selbst für Babelsberg.

Die beiden einzigen bisherigen Duelle gegen die Franken verpasste Buder somit knapp. Im einzigen Zweitligajahr der Babelsberger gab es 2001/2002 zwei Niederlagen. 1:0 und 5:1 gewann Greuther Fürth damals gegen Babelsberg. Mittlerweile trennen beide Clubs drei Spielklassen.

Nach dem ordentlichen Start mit sechs Punkten aus drei Partien in der Regionalliga Nordost ist die Partie für den Brandenburger Pokal-Landessieger eine Art "Bonusspiel". Mit der Zulassung von 3030 gelang in der Corona-Pandemie eine Anspielung auf den Vereinsnamen. In Kooperation mit dem Potsdamer Ernst von Bergmann Klinikum gibt es zudem ein mobiles Impfangebot am Stadion.

© dpa-infocom, dpa:210806-99-740541/3

 

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