Das bringt die Woche

Impfstart - Silvester - Brexit-Abkommen


Was bringt die Woche von 28. Dezember bis 3. Januar? Welche Termine aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diese Woche wichtig sind, erfahren Sie in unserer Wochenvorschau.

Was bringt die Woche von 28. Dezember bis 3. Januar? Welche Termine aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diese Woche wichtig sind, erfahren Sie in unserer Wochenvorschau.

Von Redaktion idowa

Was bringt die Woche von 28. Dezember bis 3. Januar? Welche Termine aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diese Woche wichtig sind, erfahren Sie in unserer Wochenvorschau.

Beherrschendes Thema der Woche werden die Impfungen gegen das Coronavirus sein, die bereits am Sonntag gestartet sind. Der Jahreswechsel bringt viele Neuerungen, wird dieses Jahr aber pandemiebedingt deutlich stiller vonstatten gehen. Und beim Brexit zeichnet sich kurz vor dem Ende der Übergangsphase doch noch eine Einigung zwischen Großbritannien und der EU ab.

Impfstart

Am Sonntag wurde auch in Deutschland mit den Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Es soll die größte Impfaktion in der Geschichte der Bundesrepublik werden.

Am Sonntag wurde auch in Deutschland mit den Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Es soll die größte Impfaktion in der Geschichte der Bundesrepublik werden.

Es soll die größte Impfaktion in der Geschichte Deutschlands werden: Bereits am Sonntag haben bundesweit die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Dabei wurden bereits mehrere Zehntausend Impfdosen verteilt, bis zum Jahreswechsel könnten es nach Einschätzungen von Experten schon eine Million sein. Da der Impfstoff zunächst nur begrenzt zur Verfügung steht, sollen zum zu Auftakt der Impfungen vorrangig Senioren, Heimbewohner sowie Pflegekräfte und Krankenhauspersonal geimpft werden. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will aber bis Mitte 2021 allen Menschen, die sich impfen lassen wollen, ein entsprechendes Angebot machen.

Impfbereitschaft: Die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, ist in der deutschen Bevölkerung offenbar hoch. Laut einer YouGov-Umfrage, die im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur durchgeführt wurde, haben 65 Prozent der Deutschen vor, sich impfen zu lassen. Die Bundesregierung wirbt dafür, dass möglichst viele Menschen dem Impf-Aufruf folgen - auch, um andere zu schützen. Nach Einschätzung von Experten ist eine Impfquote von 60 bis 70 Prozent nötig, um die Pandemie in den Griff zu bekommen.

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Silvester

Der Jahreswechsel (hier ein Archivbild) wird heuer deutlich stiller ausfallen.

Der Jahreswechsel (hier ein Archivbild) wird heuer deutlich stiller ausfallen.

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende - viele Menschen werden das von der Corona-Pandemie geprägte Jahr wohl ohnehin gerne abhaken wollen. Rauschende Feiern wie sonst zum Jahreswechsel wird es heuer allerdings nicht geben: Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen in Bayern gelten auch an Silvester unverändert. Zwischen 21 und 5 Uhr dürfen Bürger ihr Haus also nur aus triftigen Gründen verlassen - gemeinsames Anstoßen und Böllern zählt hier nicht dazu.

Böllerverbot: Ohnehin wird der Jahreswechsel heuer wohl deutlich stiller vonstatten gehen. Die Staatsregierung hat beschlossen, dass zum Jahreswechsel kein Feuerwerk verkauft werden darf. Auch ein Abbrennen an zentralen Orten und sonstigen Plätzen, an denen sich viele Menschen aufhalten, ist untersagt. Das Abbrennen von Feuerwerk auf dem eigenen Grundstück bleibt allerdings erlaubt. Der Jahreswechsel geht auch heuer wieder mit neuen Gesetzen und Regelungen einher. So steigt etwa der gesetzliche Mindestlohn, Familien dürfen sich über mehr Kindergeld freuen und die Grundrente soll offiziell starten.

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Brexit-Abkommen

Kurz vor dem Ablauf der Brexit-Übergangsphase haben sich die EU und Großbritannien doch noch auf einen Handelspakt geeinigt.

Kurz vor dem Ablauf der Brexit-Übergangsphase haben sich die EU und Großbritannien doch noch auf einen Handelspakt geeinigt.

Eine schöne Bescherung: Weniger als eine Woche vor Ablauf der Brexit-Übergangsphase haben sich Großbritannien und die EU doch noch auf einen Handelspakt geeinigt. Beide Seiten verkündeten den Durchbruch bei den Gesprächen bereits am Heiligabend. Der 1.250 Seiten starke Vertrag soll unter anderem Fragen zum Handel, der Zusammenarbeit von Polizei und Justiz und dem Krankenversicherungsschutz Reisender bei Notfällen regeln. Zum Jahreswechsel verlässt Großbritannien endgültig die Strukturen der Europäischen Union. Mit dem gemeinsamen Handelspakt sind die schlimmsten Folgen der Scheidung nun abgewendet.

Last-Minute-Deal: Allerdings bleibt auf europäischer Seite bis zum 31. Dezember nicht mehr genug Zeit, um den Deal noch rechtzeitig zu ratifizieren. Deshalb kann der Vertrag zunächst nur vorläufig angewendet werden. Dafür braucht es jedoch noch die Zustimmung der 27 EU-Staaten. Die EU-Botschafter sollen in den kommenden Tagen darüber abstimmen, ein Treffen ist für Montag angesetzt. Das EU-Parlament muss das Abkommen dann nachträglich im Januar prüfen. In London soll das Parlament hingegen noch am 30. Dezember im Schnellverfahren ein Gesetz durchwinken, um dem Abkommen Wirksamkeit zu verschaffen. Da es um einen reinen Handelsvertrag geht, müssen die nationalen Volksvertretungen wie der Bundestag nicht beteiligt werden.

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Weitere Themen und Termine:

- Am Montag beginnt in Oberstdorf im Allgäu die 69. Vierschanzentournee. Das Ski-Event soll trotz Lockdown planmäßig über die Bühne gehen, die Veranstalter haben dafür ein Konzept präsentiert, das den speziellen Corona-Regelungen gerecht werden soll. Neben Oberstdorf wird die Tournee auch in Garmisch-Partenkirchen sowie den beiden österreichischen Gastgebern Innsbruck und Bischofshofen ausgetragen. Zuschauer wird es diesmal aber freilich keine geben.

- "Reporter ohne Grenzen" veröffentlicht am 29. Dezember den zweiten Teil der "Jahresbilanz der Pressefreiheit": Die Bilanz listet auf, wie viele Journalisten im zu Ende gehenden Jahr in direktem Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit getötet wurden und welches 2020 die gefährlichsten Länder für Medienschaffende waren.

- Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) stellt am Dienstag die Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung bis 2039 vor.

- Ebenfalls am Dienstag wird das Urteil im Berufungsprozess um die Terrorvereinigung "Revolution Chemnitz" erwartet. Angeklagt sind sechs mutmaßliche Mitläufer der Bewegung. Sie waren wegen Landfriedensbruchs zu Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und einem Jahr verurteilt worden, hatten dagegen aber Berufung eingelegt.

- In der Türkei wird am Mittwoch der Prozess gegen 132 Soldaten im Zusammenhang mit dem Putschversuch von 2016 fortgesetzt. Möglicherweise wird hier auch bereits ein Urteil fallen.

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- Am Donnerstag endet turnusgemäß die deutsche EU-Ratspräsidentschaft. Deutschland hatte seit dem 1. Juli für ein halbes Jahr den Vorsitz der 27 EU-Staaten. Ab dem 1. Januar übernimmt dann Portugal den Vorsitz.

- Jean-Michel Jarre, der Pionier der Elektromusik, gibt zum Jahreswechsel ein virtuelles Silvester-Live-Konzert in der Kathedrale Notre Dame. Der Künstler wird dazu in einem nahen Studio mehrere Stücke aus seinem jüngsten Album "Electronica" spielen - sein Avatar soll gleichzeitig in die Notre Dame projiziert werden. Der Künstler arbeitet bei dem Projekt mit der Stadt Paris und der Unesco zusammen.

- Am Freitag, 1. Januar, nimmt die neue Autobahn GmbH des Bundes ihren Betrieb auf. Sie soll sich künftig aus einer Hand um das 13.000 Kilometer lange Netz der Autobahnen in Deutschland kümmern. In der Vergangenheit gab der Bund als Eigentümer das Geld, für Planung, Bau und Betrieb waren aber die Länder zuständig. Bund und Länder hatten die Bündelung als Teil eines großen Gesetzespakets zur Neuordnung ihrer Finanzbeziehungen beschlossen.

- Das österreichische Dorf Fucking wird sich zum Jahreswechsel in Fugging umbenennen. Der Hintergrund: Im Englischen ist "Fucking" ein obszöner Ausdruck, was vor allem im Netz immer wieder für Belustigung sorgte. Zudem hatte das 100-Seelen-Dorf deswegen auch immer wieder mit gestohlenen Ortsschildern zu kämpfen. Durch die Umbenennung soll damit nun Schluss sein.

- Die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg wird am Sonntag 18 Jahre alt.

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